Unique Selling Point im Onlinehandel

Jeder Onlineshop hat einen oder mehrere USPs. Egal, ob es nun das besondere Expertenwissen zu den angebotenen Produkten ist, vielfältige Zahlungsoptionen oder kostenloser Versand und Retoure - die Unique Selling Points sollten prominent im Shop dargestellt werden.

PayPal bietet Ratenzahlung im Onlinehandel

Besonders bei preisintensiven Anschaffungen wie Möbeln sowie Luxus-Schmuck- und Uhren oder einfach höheren Warenkörben zögern viele Kunden mit dem Klick auf den Buy-Button. Durch die gestaffelte Zahlung über mehrere Monate erreichen die Käufer nun eine weitere finanzielle Flexibilität. Die Ratenzahlung hält durch PayPal Einzug in der Welt des E-Commerce. Dabei funktioniert der gesamte Zahlungsprozess online. Der Antrag auf Ratenzahlung wird vom Kunden direkt im Onlineshop getätigt, ohne das dafür ein PayPal-Konto benötigt wird. Für eine Bonitätsprüfung in Echtzeit werden die Daten des Kunden wie Name, Adresse, Bankverbindung und Geburtsdatum benötigt. Wird die Ratenzahlung genehmigt, werden die Beträge monatlich automatisch vom Konto abgebucht. Auch Sondertilgungen oder eine vorzeitige komplette Rückzahlung sind jederzeit möglich.

Volle Warenkörbe, höherer Umsatz, zufriedene Kunden

Für Online-Händler bedeutet die Zahlung mittels Raten einen Segen, fällt beim Kunden doch die Hürde des sofortigen Bezahlens. So entscheidet dieser sich für ein höheres Bestellvolumen und generiert somit volle Warenkörbe und mehr Kaufabschlüsse. Auf Sicherheit in Zahlung und Liquidität müssen Händler dennoch nicht verzichten. Dafür erhalten sie den kompletten Kaufbetrag (abzüglich der PayPal-Gebühren) auf einmal und können den Warenversand unmittelbar einleiten. Der Zahldienstleister übernimmt den Zahlungseinzug und das Risikomanagement.

Zudem soll die Integration der Ratenzahlung in den Onlineshop ohne weitere Probleme gelingen, da sie an die bereits vorhandene PayPal-Integration anknüpft.

Warum USPs im Onlineshop so wichtig sind

veröffentlicht am 20.11.2015

Als Onlinehändler hat man es nicht leicht, sich von seiner Konkurrenz zu unterscheiden und so Kunden für sich zu gewinnen. Zu groß scheint das Angebot an Shops mit dem gleichen Sortiment und noch günstigeren Preisen. Wie also kann ich mich von meinen Mitbewerbern unterscheiden? In vorherigen Blog-Beiträgen haben wir dazu schon einige Tipps gegeben. Da wären beispielsweise die ausführlichen Produktbeschreibungen, der herausragende Kundenservice, vielseitige Zahlungsoptionen, ein rechtssicherer und einfacher Checkout oder die informativen Artikeldetailseiten.

Weitere Faktoren für die Optimierung eines Onlineshops sind die sogenannten USPs (Unique Selling Point bzw. Unique Selling Proposition), also die Alleinstellungsmerkmale und „einzigartigen Verkaufsversprechen“, die den Shop eben von anderen unterscheiden. Die USPs machen den Onlineshop wettbewerbsfähig, steigern den Wiedererkennungswert der Marke und des Shops, heben den Trust des Kunden zum Shop und nicht zuletzt liefern sie ab und zu eine gute Grundlage für das Storytelling.

Wie erkenne ich meine USPs?

Doch was sind USPs genau? An allererster Stelle sind sie klar, konkret und knapp formuliert, sie sollten stets relevant und überzeugend sein. Und eines sollte auch ganz klar sein: Die USPs müssen immer nachweisbar und wahrheitsgetreu sein. Wenn sie zusätzlich auch noch individuell sind, erreicht man den größten Nutzen. Selbstverständlich ist es schwierig mit Versandkosten und Widerruf einzigartig zu sein. Doch sicherlich findet jeder Onlineshopbetreiber ein Merkmal seines Shops, das ihn von anderen unterscheidet.

Diese zu finden ist nicht schwer, wenn man sich einigen Fragen zu seinem Shop stellt. Welche Vorteile hat der Kunde, wenn er bei mir bestellt? Habe ich vielleicht ein besonders aktuelles und großes Sortiment? Biete ich kostenlosen Versand oder Retoure? Bin ich ein Experte auf meinem Gebiet? Was finden Kunden nur in diesem Shop? Biete ich eine kostenfreie Service-Hotline, einen Live-Chat oder WhatsApp-Beratung an? Sicherlich lassen sich aus den Antworten auf diese Fragen einige knackige USPs erstellen.

Der beste Platz für USPs

Nun nützen die besten USPs nichts, wenn der Kunde sie nirgendwo sehen kann. Deshalb ist es von besonderer Bedeutung, sie auch prominent zu platzieren. Der beste Platz befindet sich im Header-Bereich, so dass die Vorteile im oberen Teil jeder Shop-Seite zu sehen sind. Auch auf Landingpages und auf Produktseiten sind sie nützlich. Ebenso, dass sie zwar stets präsent sind, der Kunde immer gewahr ist, welche Vorteile er hat, sie aber nie aufdringlich wirken.

Checkliste für Shopbetreiber

  • Eigenen Shop und Konkurrenz analysieren
  • daraus USPs ableiten
  • USPs knackig formulieren
  • USPs prominent platzieren
  • USPs ästhetisch in Szene setzen  

Zur Kasse bitte – warum vielseitige Zahlungsoptionen im Onlinehandel so wichtig sind

veröffentlicht am 16.10.2015

Bereits in vergangenen Blog-Beiträgen haben wir darauf hingewiesen, dass es während des Kaufvorgangs im Onlineshop sehr oft zu Abbrüchen kommt. Das kann viele Gründe haben. Vielleicht ist der Check-Out-Prozess zu kompliziert oder der Kunde entscheidet sich aufgrund einer zu hohen Endsumme gegen den Kauf. Ein weiterer Anlass für den Bestellabbruch kann aber auch die Zahlarten-Problematik darstellen.

Das Shoppen im Internet untersteht einem stetigen Wandel. Viele Verbraucher sitzen nicht mehr am Schreibtisch vor dem Rechner, sondern ganz gemütlich mit dem Tablet auf dem Sofa oder mit dem Smartphone im Lieblingscafé.

So bequem wie das Ambiente sollte auch das Einkaufen und Bezahlen im Onlineshop gestaltet werden. Für den Nutzer wird das Shopping-Erlebnis mit einem schnellen und ihren Bedürfnissen angepassten Bestellvorgang abgerundet.

Der Mix macht’s – viele Zahlarten erhöhen Kaufbereitschaft

Besonders wichtig sind hierbei die angebotenen Zahlarten, die dem Käufer zur Verfügung gestellt werden. Die Nutzer entscheiden sich öfter zum Kauf, wenn sie die Zahlungsmöglichkeit angeboten bekommen, die ihnen am meisten zusagt. Dabei ist nicht nur die einfache Handhabung und die Vertrautheit mit der Zahlart entscheidend, sondern auch die Situation und das Produkt.

Bestellt der Kunde beispielsweise Kleidung, die er natürlich erst einmal anprobieren möchte, tendiert er eher zur Zahlart „Rechnung“. Die Retoure ist in fast der Hälfte dieser Käufe bereits eingeplant. Bei hochpreisigen Artikeln, die in der Regel im Voraus bezahlt werden müssen, entscheiden sich die Käufer häufig für die Zahlung per Kreditkarte.

Shoppt der Nutzer mobil über Smartphone oder Tablet ist PayPal die gängigste Zahlungsart. Die Zahlung mittels PayPal ist nach der Rechnung die zweitbeliebteste Zahlmöglichkeit.

Was ist gängig und zumutbar?

Eine Kombination aus den beliebtesten Zahlarten stellt für den Onlinehändler die beste Möglichkeit dar, Kunden für sich zu gewinnen. 89 % der in der aktuellen Studie des ECC Köln Befragten geben an, das es für sie wichtig ist, die von ihnen präferierte Zahlart vorzufinden.

Laut Rechtsprechung muss mindestens eine der angebotenen Zahlmethoden kostenfrei sein. Diese muss dann auch als gängig und zumutbar eingeschätzt werden. Besteht eine Ausweisung der Direkt-Überweisung als einzige kostenfreie Zahlmethode, ist dies nicht zulässig, da sie nicht als gängig und zumutbar angesehen wird.

Barzahlung und EC-Karte (im Onlinegeschäft sicherlich schwieriger umzusetzen), Überweisung, Lastschrift und Kreditkarten (nur unter bestimmten Bedingungen) sind solche zugelassenen Zahlungsarten.

Übrigens wurde in dem Urteil des Landgerichts Frankfurt, welches diesen Einschränkungen zugrunde liegt, die Zahlmethode PayPal aus unerfindlichen Gründen nicht beachtet.

Bitte tragen Sie alle Zeichen des Bildes in das Sicherheitsfeld ein (5-stellig, ohne Leerzeichen).

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Passende Artikel
Shopware Community Edition Shopware Community Edition
Inhalt 1 Lizenz
0,00 € *
Shopware Professional Edition Shopware Professional Edition
Inhalt 1 Lizenz
1.295,00 € *
Shopware Professional Plus Edition Shopware Professional Plus Edition
Inhalt 1 Lizenz
5.995,00 € *
Shopware Enterprise Edition Shopware Enterprise Edition
Inhalt 1 Lizenz
29.995,00 € *