Preisvergleiche bei Googles Product-Listing-Ads

Wer eine tatsächliche Kaufabsicht hegt, oder sich im Vorfeld über Preise informieren möchte, ist im World Wide Web natürlich gut beraten. Doch ausnahmsweise ist hier mal nicht die Suchmaschine Google die beliebteste Methode, sondern die Verkaufsplattform Amazon. Eine Produktsuche erfolgt in den meisten Fällen über die Suche auf dem Marketplace und eben nicht in der Google-Suche. Das kann und will der Branchenriese natürlich nicht auf sich sitzen lassen und so verdichten sich die Zeichen, dass hier eine Änderung bevorsteht.

Kampf um die Preissuche

Wie das funktionieren soll, testet Google seit kurzem in den Vereinigten Staaten. Von vielen noch unbemerkt, schleichen sich vermehrt Preisvergleiche in die Product-Listing-Ads. Dabei werden Anzeigen mit vergünstigten Produkten besonders hervorgehoben. Zudem gibt es einen Hinweis, dass eben dieser Artikel um eine bestimmte Prozentzahl günstiger ist, als der übliche Online-Preis. Google argumentierte diese Testphase natürlich mit der steigenden Nutzerfreundlichkeit. Für Händler wird dieser neue Preiskampf entweder Fluch oder Segen – das bleibt abzuwarten. Genauso unklar ist, ob Google seine Testphase von den Staaten auf andere Länder ausweitet oder ob sich die Preisvergleichsfunktion tatsächlich durchsetzt. Vermutlich wird Google den Kampf um die Preissuche jedoch nicht an Amazon verloren geben, weshalb wir damit rechnen können, dass der Preisvergleich demnächst zum Standard der Product-Listing-Ads gehören wird.

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