Abmahnungen für Ebay-Händler

Schon wieder droht Onlinehändlern eine unangenehme Abmahnwelle durch undurchsichtige Methoden. Vor allem Ebay-Händler sind derzeit von Abmahnungen durch den Interessenverband IDO betroffen. Und worum geht es dieses Mal? Offenbar werden die Verkäufer abgemahnt, die gegen die Informationspflichten zum Mängelhaftungsrecht, zur Datenspeicherung und zu Versandkosten verstoßen.

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein warnt die Ebay-Verkäufer vor diesen Abmahnungen und konkretisiert, was denn genau bemängelt worden ist. Offenbar wurde in den bisherigen Fällen von den Händlern nicht ausreichend über das gesetzliche Mängelhaftungsrecht für Waren informiert. Auch über die Datenspeicherung nach Vertragsschluss wurde nicht ausreichend berichtet. Des Weiteren wurden die fehlenden Angaben der Auslandsversandkosten abgemahnt.

Rechtstexte prüfen lassen

Hier zeigt sich wieder einmal wie wichtig es für professionelle Händler ist, ihr Rechtstexte von einem Juristen auf Richtigkeit überprüfen zu lassen. So reicht es beispielweise nicht aus, Versandkosten für alle Länder nur in den Artikelbeschreibungen aufzuführen. Sie müssen zusätzlich in der Rubrik „Versand und Zahlungsmethoden“ auffindbar sein.

Abmahnungen der IDO gibt es weiterhin bei ungenügenden Widerrufsbelehrungen und bei der fehlenden Angabe von Grundpreisen.

Unser Partner „Trusted Shops“ beschäftigt sich im Übrigen ebenfalls mit den korrekten Rechtstexten für Onlinehändler. Bei Fragen hierzu können Sie sich gerne mit uns in Verbindung setzen.

Tags: Rechtstipps, eBay

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